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Isla Margarita 2 Wochen   inkl. 10 Tauchgänge für 2 Personen im Dive Inn Oasis

2 Personen ab 799.-€ ohne Flug

Isla Margarita - Nueva Esparta, Venezuela

 Themen: Margarita, Playa el Agua, Nachtleben, Geldwechseln und Auswandern

Die Insel Margarita ist mit keiner anderen Insel zu vergleichen! Sie ist weder typisch Karibik noch Südamerika.

Sie besteht aus tropischen Wäldern mit Mangos, Bananen, Ananas und einigen für uns weniger geläufigen Früchten, wie Parchita, Mamai, Hicaco. Die Berge erreichen eine Höhe von fast 940m und beinhalten eine Menge an seltenen Arten von Pflanzen wie z.B. Orchideen, Aufsitzer und Blüten wie der Papageienschnabel. Die Tierwelt reicht von der kleinen Blattschneide Ameise, Hundertfüssler, Spinnen, Schlangen, Kolibris bis hin zu Kapuziner Affen.

Die fünf Süsswasserquellen der Insel verwandeln die Berge in einem Tropischen Regenwald , zumal.... viel Regen gibt es auf der Insel Margarita bekanntlich nicht. Am Fusse eines jeden Berges findet man die verschiedenen Dörfer der Insel von denen einige sich in Laufe der Zeit zur Städte entwickelt haben, wie Porlamar, Juan Griego und La Asuncion. Sie verbinden die Berge mit den nahe liegenden Stränden. Insgesamt 167km Strand aus Sand oder Muscheln beherbergen jährlich Touristen aus aller Welt.

Insofern ist es kein Wunder, dass Deutsch oder Englisch sowie auch Französisch in Restaurants und Hotels verstanden wird. Die Entwicklung von Bananen Insel zum Touristenzentrum Venezuelas hat sich in den letzten 20 Jahren ergeben. Ähnlich wie Helgoland, Sylt oder Föhr für uns Deutsche, war Margarita schon immer das beliebte Urlaubsdomizil der Einheimischen. So ergab sich, dass der Fischer zum Koch und Kellner wurde.

Der Tourismus boomt auf Margarita wie nie zuvor. Politische Ereignisse des Landes begünstigen das Einreisen Internationaler Touristen, super Schwarzmarkt- Wechselkurse lassen die Insel als Geschenk für jeden Europäer erscheinen. Fast alles für "Nen Appel und`n Ei". Supermärkte, Kaufhäuser und Einkaufzentren, bieten alles was wir von zuhause aus gewohnt sind. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Dadurch hat die Insel auch einen ganz neuen Charakter als Insel für Aussteiger bekommen, ideal für die ganze Familie. Ärzte, Kliniken, Mehrsprachige Privatschulen, Ferien und Freizeit- Parks alles vor Ort. Der Internationale-Flughafen dient auch als Sprungbrett, schnell und günstig nach Miami, Aruba, Grenada oder direkt in den Dschungel oder das Gletschergebiet von Venezuela.
 

Playa el Agua Gestern und Heute

Der Playa el Agua, mit seiner 2,8 Km Länge, ist eines der Aushängeschilder Nr.1 des Ferienparadieses Isla Margarita. Hohe Palmen, weisser Strand und meist türkisfarbenes Wasser mit einer leichten Brandung...!

Dies können wir in fast allen Reiseführern nachlesen, aber was ist wirklich so besonders am Playa el Agua? In vielen Urlaubsländern ist die Unterhaltung nicht gerade dort wo auch die Hotelanlagen sind, welches wegen der Ruhestörung auch seine Vorteile hat. Der Playa el Agua bietet auf ziemlich dichten Raum alles: Strand, Shops, Restaurants, Beach-Discos und nette Hotels - so dass ein Taxi oder Leihwagen sich erübrigt. Auch die Service-Angebote wie: Supermarkt, Apotheke, Wäscherei, Auto/Motorrad- Vermietung, Wechselstuben und Geldautomaten bieten dem Playa el Agua Besucher einen Komfort wie er ihn nur aus den Städten kennt.

In sich selber ist der Playa el Agua schon zu einem grösseren Dorf zusammen gewachsen. Das Dorf La Mira, welches an der Hauptstrasse oberhalb vom Playa el Agua gelegen ist, grenzt fast schon an das Nachbar Dorf Manzanillo im Norden der Insel an. Dort befinden sich die ganzen privaten Ferienhäuser und kleinen Pensionen, während zum Strand hin die grösseren 3-4 Sterne Hotels liegen.

Anfang der 90er gab es nur ein paar Hotels am Playa el Agua und Ferienhäuser fast gar nicht. An dem 2,8 Km langen Strand befanden sich nur ein paar bessere Fisch-Buden und 3-4 nettere Restaurants. Da die Bebauung noch nicht so weit wie heute war, konnte man die "Strand-Meile" in wenigen Minuten ablaufen. Heute findet man bis fast am Ende des Strandes noch die ein oder andere Fisch-Bude ( wo der Fisch schon seit langem dem Hamburger weichen musste). Die meisten Buden wurden Anfang 94 von der Regierung abgerissen oder die Besitzer dieser Buden haben sie zu Restaurants umgewandelt (Sanitäre- Einrichtungen installiert). Auch die idyllischen kleinen Sonnenschirme aus Palmenwedel mussten aus Hygiene-Gründen (Parasiten) abgerissen werden, dafür kamen dann die mit Reklame jeglicher Art strotzenden Sonnenschirm - Batterien. Schirm neben Schirm, und in der Hauptsaison 2,3, bis vierreihig. Der Playa el Agua boomte!

Nach und Nach änderte sich der Charakter des Playa el Aguas, wo einst kleine Musik-Bands im Calipso, Reggae oder Salsa Stil in den Restaurants spielten - dröhnten jetzt 1000 Watt mit Europäischer- Discomusik in den "Strandbars". Eine Beach-Party konkurrierte mit der Anderen, die Hotels beschwerten sich über des Lärmes. Eine Lösung musste gefunden werden, für den Erholungssuchenden sowie für den Nachtschwärmer! Am Rande des Playa el Aguas wo es weniger grosse Hotels gab wurden grosse Discotheken eröffnet. Air-Condition, 3000 Watt-Boxen und Getränke aus Plastikbechern. Wie sollten diese Kühlschränke mit den Stranddiscos konkurrieren können, selbst als man die Airco runtergedreht hat und den Sand vom Strand mit LKWs in die Discos gebracht hatte, haben diese immer noch kein Chance gehabt.

Die Discos verschlossen die Türen und das Chaos kehrte an seinem Platz zurück. Hoteliers und Regierung mussten sich mit den Restaurantbesitzern einigen. Nur wenige Restaurants und Bars bekamen eine Genehmigung laute Musik zu spielen, die meisten durften schon um 1 Uhr Nachts das Feiern beenden. So mussten die Quartals-Trinker ein wenig schneller ihre Becher leeren oder sich mit einem Taxi in die Stadt bringen lassen, wo es dann noch bis zum frühen Morgen weiter ging.

Das brachte den Pub`s und Discos der Stadt Porlamar eine Menge mehr Kundschaft. Discotheken und Musikkneipen schossen fast über Nacht aus dem Boden. Die Animateure der grossen Hotels am Playa el Agua fuhren Busseweise die aktionslustigen Touristen zu den Discotheken. Das Nachtleben am Playa el Agua schlief ein! Nur wenige Bars überlebten diese Ebbe, der Kundenkreis dieser änderte sich auch: Playa el Agua wurde zur Sex und Drogen -Szene!

Erst mit der neuen Regierung zum Ende der 90er wurden Öffnungszeiten, Alkohol-Lizenzen so wie das Alter der Besucher kontrolliert. Selbst der Urlauber war bei Personenkontrollen nicht verschont geblieben, und wer keinen Pass mit dabei hatte durfte Löhnen oder kurz mal mit dem Streifenwagen fahren (spätestens dort durfte der Urlauber dann doch bezahlen). Strand-Feten wurden ganz verboten, die Polizei patroulliert mehrfach am Abend die Strand-Bars ab, dunkle Gestalten wurden gleich ausgesondert und die Bekannten "Spitzbuben" standen unter Beobachtung.

Heute hat sich das Nachtleben des Playa el Aguas auf 2-3 Bars reduziert, die restlichen Restaurants bieten wieder tagsüber Sonnenliegen und leckeren Fisch an. der Boulevard wird saubergehalten (vom Müll und von Spitzbuben). Einige Restaurants bieten sogar Sport-TV und Kinderspielplatz, so dass die ganze Familie den Strand geniessen kann. der Playa el Agua ist wieder idyllisch, mehr und mehr kleine Restaurants entstehen. Auch die Hotels bauen an - der Playa el Agua ist wieder das Aushängeschild Nr.1

 

Night Life auf Isla Margarita

 

Saturday Night Fever! Ja, und was ist mit Montag, Mittwoch, Donnerstag... ? Die Insel ist wie eine einzige Kleinstadt in der Provinz, wobei das Zentrum Porlamar bildet. Porlamar ist aufgegliedert in vier Zonen: Shopping Meilen altes Zentrum (Plaza Bolivar) - neues Zentrum (Av. 4 de Mayo, Jumbo und La Galeria), der Hotelbereich (Hafen Marina Concorde und Marina Hilton) und die Grossmärkte am Rande der Stadt (Conejero, Sigo, Sambil und Rattan Plaza).

Jede dieser Zonen ist wie eine kleine Satelliten Stadt welche in die andere übergeht. Ähnlich wie das Ruhrgebiet in Deutschland. Jede dieser Zone hat ihren Nukleus wo der Treffpunkt aller Nachtfreunde ist. Meist sind sie für den Fremden schwer aufzutun, aber einmal die Orientierung bekommen "geht der Punk ab"! Tipps bekommen sie von jedem Reiseleiter oder Animateur in ihrem Hotel.

Schwerpunkte des Nachtlebens in Porlamar sind im alten Zentrum die typischen Bierkneipen (Tascas) welche meist mit sehr alkoholisierten "Gestallten" und ihren sehr freizügigen "Begleiterinnen" auf Kundschaft warten - klein Shanghai. Für einen nicht gerade Lebensmüden normal denkenden Menschen welcher nicht auf der Suche nach dem grossen Abenteuer ist -bestimmt der falsche Ort!!!

Das neue Zentrum mit seinen überdachten Shopping Malls wie Jumbo, Sambil und Rattan Plaza hat in jeder Ecke eine Musik/Sport - Bar anzubieten. Dazu kleinere Discotheken und Biergärten mit lauter Merengue oder Salsa Musik.

Die grossen Discotheken findet man meist in der Nähe von grossen Hotels am Hafenrand von Porlamar/Pampatar. Senor Froggs, Kamy Beach und Tai Beach sind die Highlights des Nachtlebens der Kleinstadt-Metropole.

Anders ist das Nachtleben am bekannten Badestrand Playa el Agua, ein Boulevard mit vielen Restaurants, Tascas und Beach- Bars wo man Barfuss im Latin Rhythmus das Sonnige Gemüht der Margaritenos geniessen kann. Zu empfehlen sind Beach Bar Woody`s, Moises, Panare und das Musik-Bar-Restaurant-Bistro " La Cucaracha".

 

Preise und Geldwechseln in Venezuela

Dollar $ / Euro €

Überarbeiteter Bericht, Stand: 01.05.09

Seit genau dem 14.10.05 haben sich die Türen für den Internationalen- Geldwechsel in Venezuela geschlossen. Genauer gesagt: wer Geld an nicht offiziellen Stellen wechselt oder als Zahlungs-Währung annimmt wird gesetzlich bestraft. Da sich da keiner daran hält gibt es den Schwarzmarkt welcher speziell auf Margarita an jeder Strassenecke blüht. Doch Vorsicht ist geboten! Fast alles was mit Tourismus verbunden ist versucht sich jetzt über Nacht eine goldene Nase an den Touristen zu verdienen.

Rückblick: Die Insel Margarita stellte durch seine recht günstigen Lebenserhaltungs-Kosten eine beliebte Ferieninsel für Internationale und Nationale Touristen da. Obwohl sie schon seit fast 10 Jahren keine Steuerfreie, sondern nur eine Steuerbegünstigte Zone ist. Tabak, Alkohol und Bekleidung sind die Hauptprodukte des Exportes. Isla Margarita bildet ein Sprungbrett für Ware aus den Orientalischen Regionen für den Karibischen- und auch Lateinamerikanischen Markt. Besonders durch den hohen Wechselkurs auf dem Schwarzmarkt (der Euro steht schon bei fast 7.000.-Bs/€) gefördert ist die Insel ein Paradies für Europäische Urlauber oder Aussteiger.

Derjenige welcher ein armer Schlucker in Europa war, wurde hier mit seinen paar Pfennigen zum König. Mit 1000.-€ konnte man sich den Luxus leisten welcher daheim rund dreimal so viel gekosten hätte. Ein Monatsgehalt des Venezuelanischen Arbeiters liegt bei rund 160.-€. Miete eines kleinen Hauses (Landestypisch) liegt bei rund 100.-€!

Jetzt hat die Regierung härter eingegriffen! Preise in Dollar oder Euro auszuzeichnen war schon seit den Anfängen der 90er verboten, hat aber keinen gestört dieses doch zu tun! Illegaler Geldwechsel war so populär das selbst das Zimmermädchen im Hotel ihre eigene "Wechselstube" mit sich führte. Jeder kleinere Gauner, Geldwäscher oder Geldfälscher konnte sich wie "Al Capone" fühlen. Der Schwarzmarkt hat viele Leute in kurzer Zeit sehr reich gemacht. Gerade die Leute welche an den Quellen sitzen: Reiseunternehmen, Veranstalter, Autovermietungen, Schmuckgeschäfte und noch viele mehr welche mit dem Tourismus zu schaffen haben. Diese wurden auch gerne als Geldmakler für Venezuelanische Abnehmer genutzt (Kaufhäuser, Rechtsanwälte, Politiker und Militärs).

Jeder Preis, ob internationaler Flug oder Touren, muss in Bolivares ausgezeichnet werden und darf auch nur in diesen bezahlt werden! Jetzt sind die Reise-Anbieter mittlerweile schon so weit, dass sie die Ausflüge welche hier in Venezuela in Bolivares kosten dem internationalem Währungsmark des $ oder des € anpassen. Mit anderen Worten: würde eine Tour 65.000.-Bs kosten was offiziell ca. 20.-$us sind, berechnen sie jetzt umgekehrt = 20.-$ x dem Schwarzmarktkurs. Dadurch werden die Touren in Bolivares so teuer, dass der einheimische Tourist sich diesen Ausflug kaum noch leisten kann. Dies kann nicht richtig sein! Zumal der Service trotz erhöhtem Verkaufspreis kein Stück besser wird, dieses geht zu Lasten des Verbrauchers/Touristen, er wir eigentlich über's Ohr gehauen!

Den Dollar offiziell in einer Bank kaufen ist nur möglich, wenn man der Regierung Auskunft über seine Geschäftsbewegungen gibt - aber wer will schon zugeben was er wirklich verdient? Geldstrafen und Haftstrafen drohen demjenigen jetzt welcher illegal wechselt oder Geld annimmt (doch keinen von der Regierung scheint es wirklich zu interessieren).

Die Regierung will bis Spätestens Anfang 2010 eine Deviseneinfuhr-Kontrolle an den Flug- und Kreuzfahrthäfen einsetzen

Fazit: Der Reisende wird dazu gezwungen seine Devisen schon am Flughafen/Port zu wechseln. Dies kann dazu führen, dass der Reisende, damit er nicht jeden Tag auf die Wechselstube rennen muss, steht's grössere Summen wechseln wird - welches wieder eine höhere Gefahr für Diebstähle oder gar Überfälle ist. Auch das Zurückwechseln wird eine sehr aufwändige Angelegenheit werden.

Was soll damit erreicht werden? Bis jetzt haben die Reichen ihre Schäfchen (Dollars) ins Trockene (Ausland) bringen können - ohne Probleme! Das Geld fehlt jedoch als Kapital in den Investments. So kann sich das Land leider nicht weiter entwickeln, oder nur sehr langsam. Steuern die nie gezahlt wurden, oder wenn doch, meist veruntreut wurden, sind ein weiteres fehlendes Glied in der Kette der Entwicklung des Landes. Dieser harte Eingriff in den Geldhandel betrifft hauptsächlich diejenigen welche eh nie für das Land mitgearbeitet haben, Conquister der Neuzeit - sich bereichern ohne was abgeben zu wollen! Mit dieser Art der Ausbeuterei soll jetzt Schluss gemacht werden. Sind weniger Dollar im Umlauf können auch nur diese weggeschafft werden, dass heisst, wer sein Geld nicht durch die sehr hohe Inflation verlieren will muss es investieren! Die Auswirkungen sind deutlich zu sehen, überall wird gebaut, dadurch wird die Wirtschaft angekurbelt und neue Arbeitsplätze geschaffen. Für uns Europäer nichts Neues aus einer fremden Welt, hatten wir dieses selber schon nach Beendigung des 2. Weltkrieges - der Wiederaufbau.

Nachteile: Import Waren werden in Bolivares überbewertet sein, genauso wie alles was mit Tourismus zu tun hat. Für den Internationalen Urlauber kaum ein Unterschied, aber der Nationale Tourismus wird leiden. Es werden sich immer mehr Arbeiter keinen Urlaub leisten können. Die Defizite werden mit Einsparungen in Personalkosten ausgeglichen, so dass der Arbeiter mehr arbeiten muss für noch weniger Geld.

Das ist der Moment wo die Regierung welche sozialistisch gerichtet ist einschreitet. Grundlöhne werden von der Regierung festgelegt genauso wie die Preise von Grundnahrungsmitteln. Der Arbeiter bekommt Pakete im Sozialen Bereich wie: freie Heilfürsorge, Urlaube über die Staatseigenen Betriebe und Verbände, Lebensmittelkarten zum Einkauf in staatlichen Supermärkten. Der arme Arbeiter wird, wenn er die Regierung unterstützt gefördert und der Reiche, wenn er nicht gebeutelt werden möchte muss neue Wirtschaftszweige schaffen oder die Alten verstärken.

Update vom 01.11.2008

Ähnlich wie im Jahre 2000 versucht dir Regierung den Wechselkurs zu stabilisieren. Der genannte Schwarzmarkt wird durch freigaben der Devisen zum Einsturz gebracht. Die Regierung zahlt aus ihren Dollar Reserven Beträge zu offiziellen Kursen an die Unternehmer. Damit wird die Nachfrage auf dem Schwarzmarkt eliminiert! Der Schwarzmarkt-Kurs wird um fast 2500.-Bs/2,5.-BsF pro Dollar oder Euro sinken. Der nächste Schritt der Regierung wird sein den offiziellen Dollar- und Eurowechselkurs weiter höher zu setzen. Gleichzeitig werden Grundlöhne und Lebenserhaltungskosten um ca. 40% steigen, was jedoch nicht viel Sinn macht - da das Defizit gleich bleibt. Bis dahin jedoch ist zu beobachten, dass Unternehmer trotz fallender Wechselkurse am Schwarzmarkt ihr Produkte nicht billiger anbieten. Das hat zur Folge, dass Venezuela zu einem sündhaft teueren Land geworden ist!

 

Das Paradies für Aussteiger

Ein Traum wird wahr - das eigene Haus auf einer kleinen karibischen Insel! Na, auch diesen Traum geträumt? Warum wollen immer alle den gleichen Traum? Die Antwort wird uns kein Traumdeuter besser geben können als das deutsche Finanzamt!

Immer mehr Steuern die einem aufgebrummt werden, so genannte Altlasten welche wir schon seit Jahrzehnten mit uns tragen und immer noch abbezahlen. Wer träumt da nicht vom Gegenteil, einem Platz wo die persönliche Freiheit noch gross geschrieben wird, der Lebensunterhalt nur ein Appel und ein Ei kostet, das Benzin fast kostenlos ist und endlos weisse Strände den Horizont säumen - das Schlaraffenland Margarita...

Moooooooment einmal! Das sind vielleicht Träume welche Ihnen dubiose Makler ausmalen, denn die Wirklichkeit auf der Isla Margarita ist doch ein wenig anders. Auch wenn es von aussen so aussieht, dass keiner Steuern bezahlen muss, und man mit Geld in der Tasche hier die Narrenfreiheit hat, so wird man nach einiger Zeit auf der Insel doch eines Besseren belehrt!

Sicher gibt es noch keine Alkohol- oder Geschwindigkeitskontrollen hier auf der Insel, dass heisst aber noch lange nicht, dass wir kein Recht und keine Ordnung haben. Wenn man erst einmal ein paar Wochen/Monate auf der Insel gelebt hat, wird man merken, dass auch hier der Cent 2x rumgedreht werden muss. Die Inflation galoppiert in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit davon! Die Lebenshaltungskosten überschreiten weit das Bruttoeinkommen. Die Regierung erhebt Auflagen an Gewerbe- und Grundstückseigentümer, wer diesen nicht nachkommen kann wird mit hohen Geldstrafen, Schliessung oder gar Enteignung bestraft! Ups, Angst bekommen?

Es sind immer die gleichen Menschen, welche von der Regierung an den Wickel genommen werden, nämlich genau die, welche meinen vom Gesetz ausgenommen zu sein, die sich mit Geld das Gesetz erkaufen wollen, diejenigen die immer noch von der grenzenlosen Freiheit träumen. Wer sich weisse Strände wünscht darf sich bei den staatlichen Putz- und Reinigungskolonnen bedanken, welche sich wirklich Mühe geben die Strände und Strassen sauber zu halten. Dass die Grundnahrungsmittel noch im Verhältnis zu den Luxusartikeln einigermassen günstig ausfallen, dafür kann man sich auch bei der Regierung bedanken welche diese mit Sonderaktionen unterstützt. Genauso ist es mit den Benzinkosten und ärztlichen Untersuchungen. Ohne diese Regierungshilfe würde die Masse der Arbeiter schon längst unter einer Brücke schlafen (Sinnbildlich gesehen, da Margarita nicht genug Brücken besitzt). Wer also hier sein Geld verdienen muss, schuftet hier genauso viel wie wo anders auch!

Ideal ist es für denjenigen, welcher sein Einkommen aus dem Ausland bezieht. Er hat denselben Nutzen der Vergünstigungen! Pensionäre welche der Kälte entfliehen, Mittelschichtler die sich für eine geraume Zeit zurückziehen wollen, Investoren die Eigentum als Kapitalanlagen nutzen. Unter Berücksichtigung und Durchführung der gesetzlichen Auflagen ist und bleibt die Isla Margarita immer noch eine traumhaft schöne Insel - mit Regeln und Ordnung! Ich lebe jetzt schon seit mehr als 15 Jahren auf dieser Karibikinsel, habe hier meine Traumfrau gefunden und mit meinen 3 Kindern das Bildungs- und Gesundheitswesen aus der Nähe kennen gelernt.

Wer hier auskommen will, muss als erstes erkennen, dass dies hier nicht Deutschland ist, und schon gar nichts nach deutschen Regeln und Normen durchgeführt wird. Auch wenn es ein Recht ist was man hat heisst es noch lange nicht dass man es auch zugesprochen bekommt - und schon gar nicht schnell!!!

Wer hierher Auswandern will, sollte genug "Spucke, Geduld - und vor allen Dingen Zeit" mitbringen. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung, oder wenden Sie sich direkt an den deutschen Honorar-Konsul auf der Insel.

 

Wir möchten nochmals darauf hinweisen dass der Tauch Club Scubadiving Margarita nur Informative Leistungen bietet, jeglicher Verkauf von Touren oder Reisen werden von unseren angeschlossenen Agenturen mit geltender VT.No. hier auf Isla Margarita und auch mit entsprechender Lizenz in Deutschland durchgeführt.  Verantwortlich für die Leitung des Tauch Clubs SDM ist einzig und allein Herr Jörg Gessner auf Isla Margarita, und in Deutschland Frau Monika Günther. Gerichtsstand ist Venezuela - Nueva Esparta.

Verweise und Links auf der Webseite www.scubadiving - margarita.com, www.amormargarita.org und www.mitglied.lycos.de/scubadivers 
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