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Isla Margarita
- Nueva Esparta, Venezuela
Themen:
Margarita, Playa el Agua, Nachtleben, Geldwechseln und
Auswandern
Die Insel Margarita ist mit
keiner anderen Insel zu vergleichen! Sie ist weder typisch
Karibik noch Südamerika.
Sie
besteht aus tropischen Wäldern mit Mangos, Bananen, Ananas und
einigen für uns weniger geläufigen Früchten, wie Parchita,
Mamai, Hicaco. Die Berge erreichen eine Höhe von fast 940m und
beinhalten eine Menge an seltenen Arten von Pflanzen wie z.B.
Orchideen, Aufsitzer und Blüten wie der Papageienschnabel. Die
Tierwelt reicht von der kleinen Blattschneide Ameise,
Hundertfüssler, Spinnen, Schlangen, Kolibris bis hin zu
Kapuziner Affen.
Die fünf Süsswasserquellen der Insel verwandeln die Berge in
einem
Tropischen Regenwald , zumal.... viel Regen gibt es auf der
Insel Margarita bekanntlich nicht. Am Fusse eines jeden Berges
findet man die verschiedenen Dörfer der Insel von denen einige
sich in Laufe der Zeit zur Städte entwickelt haben, wie
Porlamar, Juan Griego und La Asuncion. Sie verbinden die Berge
mit den nahe liegenden Stränden. Insgesamt 167km Strand aus Sand
oder Muscheln beherbergen jährlich Touristen aus aller Welt.
Insofern
ist
es kein Wunder, dass Deutsch oder Englisch sowie auch
Französisch in Restaurants und Hotels verstanden wird. Die
Entwicklung von Bananen Insel zum Touristenzentrum Venezuelas
hat sich in den letzten 20 Jahren ergeben. Ähnlich wie
Helgoland, Sylt oder Föhr für uns Deutsche, war Margarita schon
immer das beliebte Urlaubsdomizil der Einheimischen. So ergab
sich,
dass der Fischer zum Koch und Kellner wurde.
Der Tourismus boomt auf Margarita wie nie zuvor. Politische
Ereignisse des Landes begünstigen das Einreisen Internationaler
Touristen, super Schwarzmarkt- Wechselkurse lassen die Insel als
Geschenk für jeden Europäer erscheinen. Fast alles für "Nen
Appel und`n Ei". Supermärkte, Kaufhäuser und Einkaufzentren,
bieten alles was wir von zuhause aus
gewohnt sind. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Dadurch hat die
Insel auch einen ganz neuen Charakter als Insel für Aussteiger
bekommen, ideal für die ganze Familie. Ärzte, Kliniken,
Mehrsprachige Privatschulen, Ferien und Freizeit- Parks alles
vor Ort. Der Internationale-Flughafen dient auch als
Sprungbrett, schnell und günstig nach Miami, Aruba, Grenada oder
direkt in den Dschungel oder das Gletschergebiet von Venezuela.
Playa el Agua
Gestern und Heute
Der
Playa el Agua, mit seiner 2,8 Km Länge, ist eines der
Aushängeschilder Nr.1 des Ferienparadieses Isla Margarita. Hohe
Palmen, weisser Strand und meist türkisfarbenes Wasser mit einer
leichten Brandung...!
Dies können wir in fast allen
Reiseführern nachlesen, aber was ist wirklich so besonders am
Playa el Agua? In vielen Urlaubsländern ist die Unterhaltung
nicht gerade dort wo auch die
Hotelanlagen
sind, welches wegen der Ruhestörung auch seine Vorteile hat. Der
Playa el Agua bietet auf ziemlich dichten Raum alles: Strand,
Shops, Restaurants, Beach-Discos und nette Hotels - so dass ein
Taxi oder Leihwagen sich erübrigt. Auch die Service-Angebote
wie: Supermarkt, Apotheke, Wäscherei, Auto/Motorrad- Vermietung,
Wechselstuben und Geldautomaten bieten dem Playa el Agua
Besucher einen Komfort wie er ihn nur aus den Städten kennt.
In sich selber ist der Playa el
Agua schon zu einem grösseren Dorf zusammen gewachsen. Das Dorf
La Mira, welches an der Hauptstrasse oberhalb vom Playa el Agua
gelegen ist, grenzt fast schon an das Nachbar Dorf Manzanillo im
Norden der Insel an. Dort befinden sich die ganzen privaten
Ferienhäuser und kleinen Pensionen, während zum Strand hin die
grösseren 3-4 Sterne Hotels liegen.
Anfang der 90er gab es nur ein
paar Hotels am Playa el Agua und Ferienhäuser fast gar nicht. An
dem 2,8 Km langen Strand befanden sich nur ein paar bessere
Fisch-Buden und 3-4 nettere Restaurants. Da die Bebauung noch
nicht so weit wie heute war, konnte man die "Strand-Meile" in
wenigen Minuten ablaufen. Heute findet man bis fast am Ende des
Strandes noch die ein oder andere Fisch-Bude ( wo der Fisch
schon seit langem dem Hamburger weichen musste). Die meisten
Buden wurden Anfang 94 von der Regierung abgerissen oder die
Besitzer dieser Buden haben sie zu Restaurants umgewandelt
(Sanitäre- Einrichtungen installiert). Auch die
idyllischen
kleinen Sonnenschirme aus Palmenwedel mussten aus
Hygiene-Gründen (Parasiten) abgerissen werden, dafür kamen dann
die mit Reklame jeglicher Art strotzenden Sonnenschirm -
Batterien. Schirm neben Schirm, und in der Hauptsaison 2,3, bis
vierreihig. Der Playa el Agua boomte!
Nach und Nach änderte sich der
Charakter des Playa el Aguas, wo einst kleine Musik-Bands im
Calipso, Reggae oder Salsa Stil in den Restaurants spielten -
dröhnten jetzt 1000 Watt mit Europäischer- Discomusik in den
"Strandbars". Eine Beach-Party konkurrierte mit der Anderen, die
Hotels beschwerten sich über des Lärmes. Eine Lösung musste
gefunden werden, für den Erholungssuchenden sowie für den
Nachtschwärmer! Am Rande des Playa el Aguas wo
es weniger grosse Hotels gab wurden grosse Discotheken eröffnet.
Air-Condition, 3000 Watt-Boxen und Getränke aus Plastikbechern.
Wie sollten diese Kühlschränke mit den Stranddiscos konkurrieren
können, selbst als man die Airco runtergedreht hat und den Sand
vom Strand mit LKWs in die Discos gebracht hatte, haben diese
immer noch kein Chance gehabt.
Die Discos verschlossen die
Türen und das Chaos kehrte an seinem Platz zurück. Hoteliers und
Regierung mussten sich mit den Restaurantbesitzern einigen. Nur
wenige Restaurants und Bars bekamen eine Genehmigung laute Musik
zu spielen, die meisten durften schon um 1 Uhr Nachts das Feiern
beenden. So mussten die Quartals-Trinker ein wenig schneller
ihre Becher leeren oder sich mit einem Taxi in die Stadt bringen
lassen, wo es dann noch bis zum frühen Morgen weiter ging.
Das brachte den Pub`s und
Discos der Stadt Porlamar eine Menge mehr Kundschaft.
Discotheken und Musikkneipen schossen fast über Nacht aus dem
Boden. Die Animateure der grossen Hotels am Playa el Agua fuhren
Busseweise die aktionslustigen Touristen zu den Discotheken. Das
Nachtleben am Playa el Agua schlief ein! Nur wenige Bars
überlebten diese Ebbe, der Kundenkreis dieser änderte sich auch:
Playa el Agua wurde zur Sex und Drogen -Szene!
Erst mit der neuen Regierung
zum Ende der 90er wurden Öffnungszeiten, Alkohol- Lizenzen
so wie das Alter der Besucher kontrolliert. Selbst der Urlauber
war bei Personenkontrollen nicht verschont geblieben, und wer
keinen Pass mit dabei hatte durfte Löhnen oder kurz mal mit dem
Streifenwagen fahren (spätestens dort durfte der Urlauber dann
doch bezahlen). Strand-Feten wurden ganz verboten, die Polizei
patroulliert mehrfach am Abend die Strand-Bars ab, dunkle
Gestalten wurden gleich ausgesondert und die Bekannten
"Spitzbuben" standen unter Beobachtung.
Heute
hat sich das Nachtleben des Playa el Aguas auf 2-3 Bars
reduziert, die restlichen
Restaurants bieten wieder tagsüber Sonnenliegen und leckeren
Fisch an. der Boulevard wird saubergehalten (vom Müll und von
Spitzbuben). Einige Restaurants bieten sogar Sport-TV und
Kinderspielplatz, so dass die ganze Familie den Strand geniessen
kann. der Playa el Agua ist wieder idyllisch, mehr und mehr
kleine Restaurants entstehen. Auch die Hotels bauen an - der
Playa el Agua ist wieder das Aushängeschild Nr.1
Night Life auf
Isla Margarita

Saturday
Night Fever! Ja, und was ist mit Montag, Mittwoch, Donnerstag...
? Die Insel ist wie eine einzige Kleinstadt in der Provinz,
wobei das Zentrum Porlamar bildet. Porlamar ist aufgegliedert in
vier Zonen: Shopping Meilen altes Zentrum (Plaza Bolivar) -
neues Zentrum (Av. 4 de Mayo, Jumbo und La Galeria), der
Hotelbereich (Hafen Marina Concorde und Marina Hilton) und die
Grossmärkte am Rande der Stadt (Conejero, Sigo, Sambil und
Rattan Plaza).
Jede dieser Zonen ist wie eine
kleine Satelliten Stadt welche in die andere übergeht. Ähnlich
wie das Ruhrgebiet in Deutschland. Jede dieser Zone hat ihren
Nukleus wo der Treffpunkt aller Nachtfreunde ist. Meist sind sie
für den Fremden schwer aufzutun, aber einmal die Orientierung
bekommen "geht der Punk ab"! Tipps bekommen sie von jedem
Reiseleiter oder Animateur in ihrem Hotel.
Schwerpunkte
des Nachtlebens in Porlamar sind im alten Zentrum die typischen
Bierkneipen (Tascas) welche meist mit sehr alkoholisierten
"Gestallten" und ihren sehr freizügigen "Begleiterinnen" auf
Kundschaft warten - klein
Shanghai.
Für einen nicht gerade Lebensmüden normal denkenden Menschen
welcher nicht auf der Suche nach dem grossen Abenteuer ist
-bestimmt der falsche Ort!!!
Das neue Zentrum mit
seinen überdachten Shopping Malls wie
Jumbo, Sambil und Rattan Plaza hat in jeder Ecke eine
Musik/Sport - Bar anzubieten. Dazu kleinere Discotheken und
Biergärten mit lauter Merengue oder Salsa Musik.
Die grossen Discotheken findet
man meist in der Nähe von grossen Hotels am Hafenrand von
Porlamar/Pampatar. Senor Froggs, Kamy Beach und Tai Beach sind
die Highlights des Nachtlebens der Kleinstadt-Metropole.
Anders ist
das Nachtleben am bekannten Badestrand Playa el Agua, ein
Boulevard mit vielen Restaurants, Tascas und Beach- Bars wo man
Barfuss im Latin Rhythmus das Sonnige Gemüht der Margaritenos
geniessen kann. Zu empfehlen sind Beach Bar Woody`s, Moises,
Panare und das Musik-Bar-Restaurant-Bistro " La Cucaracha".
Preise und
Geldwechseln in Venezuela
Dollar
$ / Euro €
Überarbeiteter Bericht, Stand:
01.05.09
Seit genau dem 14.10.05 haben sich die Türen für den
Internationalen- Geldwechsel in Venezuela geschlossen. Genauer
gesagt: wer Geld an nicht offiziellen Stellen wechselt oder als
Zahlungs-Währung annimmt wird gesetzlich bestraft. Da sich da
keiner daran hält gibt es den Schwarzmarkt welcher speziell auf
Margarita an jeder Strassenecke blüht. Doch Vorsicht ist
geboten! Fast alles was mit Tourismus verbunden ist versucht
sich jetzt über Nacht eine goldene Nase an den Touristen zu
verdienen.
Rückblick: Die
Insel Margarita stellte durch seine recht
günstigen Lebenserhaltungs-Kosten eine beliebte Ferieninsel für
Internationale und Nationale Touristen da. Obwohl sie schon seit
fast 10 Jahren keine Steuerfreie, sondern nur eine
Steuerbegünstigte Zone ist. Tabak, Alkohol und Bekleidung sind
die Hauptprodukte des Exportes. Isla Margarita bildet ein
Sprungbrett für Ware aus den Orientalischen Regionen für den
Karibischen- und auch Lateinamerikanischen Markt. Besonders
durch den hohen Wechselkurs auf dem Schwarzmarkt (der Euro steht
schon bei fast 7.000.-Bs/€) gefördert ist die Insel ein Paradies
für Europäische Urlauber oder Aussteiger.
Derjenige welcher ein armer Schlucker in Europa war, wurde hier
mit seinen paar Pfennigen zum König. Mit 1000.-€ konnte man sich
den Luxus leisten welcher daheim rund dreimal so viel gekosten
hätte. Ein Monatsgehalt des Venezuelanischen Arbeiters liegt bei
rund 160.-€. Miete eines kleinen Hauses (Landestypisch) liegt
bei rund 100.-€!
Jetzt hat die
Regierung härter eingegriffen! Preise in Dollar oder Euro
auszuzeichnen war schon seit den Anfängen der 90er verboten, hat
aber keinen gestört
dieses
doch zu tun! Illegaler Geldwechsel war so populär das selbst das
Zimmermädchen im Hotel ihre eigene "Wechselstube" mit sich
führte. Jeder kleinere Gauner, Geldwäscher oder Geldfälscher
konnte sich wie "Al Capone" fühlen. Der Schwarzmarkt hat viele
Leute in kurzer Zeit sehr reich gemacht. Gerade die Leute welche
an den Quellen sitzen: Reiseunternehmen, Veranstalter,
Autovermietungen, Schmuckgeschäfte und noch viele mehr welche
mit dem Tourismus zu schaffen haben. Diese wurden auch gerne als
Geldmakler für Venezuelanische Abnehmer genutzt (Kaufhäuser,
Rechtsanwälte, Politiker und Militärs).

Jeder Preis, ob internationaler Flug oder Touren, muss in
Bolivares ausgezeichnet werden und darf auch nur in diesen
bezahlt werden! Jetzt sind die Reise-Anbieter mittlerweile schon
so weit, dass sie die Ausflüge welche hier in Venezuela in
Bolivares kosten dem internationalem Währungsmark des $ oder des
€ anpassen. Mit anderen Worten: würde eine Tour 65.000.-Bs
kosten was offiziell ca. 20.-$us sind, berechnen sie jetzt
umgekehrt = 20.-$ x dem Schwarzmarktkurs. Dadurch werden die
Touren in Bolivares so teuer, dass der einheimische Tourist sich
diesen Ausflug kaum noch leisten kann. Dies kann nicht richtig
sein! Zumal der Service trotz erhöhtem Verkaufspreis kein Stück
besser wird, dieses geht zu Lasten des Verbrauchers/Touristen,
er wir eigentlich über's Ohr gehauen!
Den Dollar offiziell in einer Bank kaufen ist nur möglich, wenn
man der Regierung Auskunft über seine Geschäftsbewegungen gibt -
aber wer will schon zugeben was er wirklich verdient?
Geldstrafen und Haftstrafen drohen demjenigen jetzt welcher
illegal wechselt oder Geld annimmt (doch keinen von der
Regierung scheint es wirklich zu interessieren).
Die Regierung will bis Spätestens Anfang 2010 eine
Deviseneinfuhr-Kontrolle an den Flug- und Kreuzfahrthäfen
einsetzen
Fazit: Der Reisende wird dazu gezwungen seine Devisen schon am
Flughafen/Port zu wechseln. Dies kann dazu führen, dass der
Reisende, damit er nicht jeden Tag auf die Wechselstube rennen
muss, steht's grössere Summen wechseln wird - welches wieder
eine höhere Gefahr für Diebstähle oder gar Überfälle ist. Auch
das Zurückwechseln wird eine sehr aufwändige Angelegenheit
werden.
Was soll damit
erreicht werden? Bis jetzt haben die Reichen ihre Schäfchen
(Dollars) ins Trockene (Ausland) bringen können - ohne Probleme!
Das Geld fehlt j edoch
als Kapital in den Investments. So kann sich das Land leider
nicht weiter entwickeln, oder nur sehr langsam. Steuern die nie
gezahlt wurden, oder wenn doch, meist veruntreut wurden, sind
ein weiteres fehlendes Glied in der Kette der Entwicklung des
Landes. Dieser harte Eingriff in den Geldhandel betrifft
hauptsächlich diejenigen welche eh nie für das Land
mitgearbeitet haben, Conquister der Neuzeit - sich bereichern
ohne was abgeben zu wollen! Mit dieser Art der Ausbeuterei soll
jetzt Schluss gemacht werden. Sind weniger Dollar im Umlauf
können auch nur diese weggeschafft werden, dass heisst, wer sein
Geld nicht durch die sehr hohe Inflation verlieren will muss es
investieren! Die Auswirkungen sind deutlich zu sehen, überall
wird gebaut, dadurch wird die Wirtschaft angekurbelt und neue
Arbeitsplätze geschaffen. Für uns Europäer nichts Neues aus
einer fremden Welt, hatten wir dieses selber schon nach
Beendigung des 2. Weltkrieges - der Wiederaufbau.
Nachteile: Import Waren werden
in Bolivares überbewertet sein, genauso wie alles was mit
Tourismus zu tun hat. Für den Internationalen Urlauber kaum ein
Unterschied, aber der Nationale Tourismus wird leiden. Es werden
sich immer mehr Arbeiter keinen Urlaub leisten können. Die
Defizite werden mit Einsparungen in Personalkosten ausgeglichen,
so dass der Arbeiter mehr arbeiten muss für noch weniger Geld.
Das
ist der Moment wo die Regierung welche sozialistisch gerichtet
ist einschreitet. Grundlöhne werden von der Regierung festgelegt
genauso wie die Preise von Grundnahrungsmitteln. Der Arbeiter
bekommt Pakete im Sozialen Bereich wie: freie Heilfürsorge,
Urlaube über die Staatseigenen Betriebe und Verbände,
Lebensmittelkarten zum Einkauf in staatlichen Supermärkten. Der
arme Arbeiter wird, wenn er die Regierung unterstützt gefördert
und der Reiche, wenn er nicht gebeutelt werden möchte muss neue
Wirtschaftszweige schaffen oder die Alten verstärken.
Update vom 01.11.2008
Ähnlich wie im Jahre 2000
versucht dir Regierung den Wechselkurs zu stabilisieren. Der
genannte Schwarzmarkt wird durch freigaben der Devisen zum
Einsturz gebracht. Die Regierung zahlt aus ihren Dollar Reserven
Beträge zu offiziellen Kursen an die Unternehmer. Damit wird die
Nachfrage auf dem Schwarzmarkt eliminiert! Der Schwarzmarkt-Kurs
wird um fast 2500.-Bs/2,5.-BsF pro Dollar oder Euro
sinken. Der nächste Schritt der Regierung wird sein den
offiziellen Dollar- und Eurowechselkurs weiter höher zu setzen.
Gleichzeitig werden Grundlöhne und Lebenserhaltungskosten um ca.
40% steigen, was jedoch nicht viel Sinn macht - da das Defizit
gleich bleibt. Bis dahin jedoch ist zu beobachten, dass
Unternehmer trotz fallender Wechselkurse am Schwarzmarkt ihr
Produkte nicht billiger anbieten. Das hat zur Folge, dass
Venezuela zu einem sündhaft teueren Land geworden ist!
Das Paradies
für Aussteiger
Ein Traum wird wahr - das
eigene Haus auf einer kleinen ka ribischen
Insel! Na, auch diesen Traum geträumt? Warum wollen immer alle
den gleichen Traum? Die Antwort wird uns kein Traumdeuter besser
geben können als das deutsche Finanzamt!
Immer mehr
Steuern
die einem aufgebrummt werden, so genannte Altlasten welche wir
schon seit Jahrzehnten mit uns tragen und immer noch abbezahlen.
Wer träumt da nicht vom Gegenteil, einem Platz wo die
persönliche Freiheit noch gross geschrieben wird, der
Lebensunterhalt nur ein Appel und ein Ei kostet, das Benzin fast
kostenlos ist und endlos weisse Strände den Horizont säumen -
das Schlaraffenland Margarita...
Moooooooment einmal! Das sind
vielleicht Träume welche Ihnen dubiose Makler ausmalen, denn die
Wirklichkeit auf der Isla Margarita ist doch ein wenig anders.
Auch wenn es von aussen so aussieht, dass keiner Steuern
bezahlen muss, und man mit Geld in der Tasche hier die
Narrenfreiheit hat, so wird man nach einiger Zeit auf der Insel
doch eines Besseren belehrt!
Sicher
gibt es noch keine Alkoho l-
oder Geschwindigkeitskontrollen hier auf der Insel, dass heisst
aber noch lange nicht, dass wir kein Recht und keine Ordnung
haben. Wenn man erst einmal ein paar Wochen/Monate auf der Insel
gelebt hat, wird man merken, dass auch hier der Cent 2x
rumgedreht werden muss. Die Inflation galoppiert in einer
wahnsinnigen Geschwindigkeit davon! Die Lebenshaltungskosten
überschreiten weit das Bruttoeinkommen. Die Regierung erhebt
Auflagen an Gewerbe- und Grundstückseigentümer, wer diesen nicht
nachkommen kann wird mit hohen Geldstrafen, Schliessung oder gar
Enteignung bestraft! Ups, Angst bekommen?
Es sind immer die gleichen
Menschen, welche von der Regierung an den Wickel genommen
werden, nämlich genau die, welche meinen vom Gesetz ausgenommen
zu sein, die sich mit Geld das Gesetz erkaufen wollen,
diejenigen die immer noch von der grenzenlosen Freiheit träumen.
Wer sich weisse Strände wünscht darf sich bei den staatlichen
Putz- und Reinigungskolonnen bedanken, welche sich wirklich Mühe
geben die Strände und Strassen sauber zu halten. Dass die
Grundnahrungsmittel noch im Verhältnis zu den Luxusartikeln
einigermassen günstig ausfallen, dafür kann man sich auch bei
der Regierung bedanken welche diese mit Sonderaktionen
unterstützt. Genauso ist es mit den Benzinkosten und ärztlichen
Untersuchungen. Ohne diese Regierungshilfe würde die Masse der
Arbeiter schon längst unter einer Brücke schlafen (Sinnbildlich
gesehen, da Margarita nicht genug Brücken besitzt). Wer also
hier sein Geld verdienen muss, schuftet hier genauso viel wie wo
anders auch!
Ideal ist es für denjenigen,
welcher sein Einkommen aus dem Ausland bezieht. Er hat denselben
Nutzen der Vergünstigungen! Pensionäre welche der Kälte
entfliehen, Mittelschichtler die sich für eine geraume Zeit
zurückziehen wollen, Investoren die Eigentum als Kapitalanlagen
nutzen. Unter Berücksichtigung und Durchführung der gesetzlichen
Auflagen ist und bleibt die Isla Margarita immer noch eine
traumhaft schöne Insel - mit Regeln und Ordnung! Ich lebe jetzt
schon seit mehr als 15 Jahren auf dieser Karibikinsel, habe hier
meine Traumfrau gefunden und mit meinen 3 Kindern das Bildungs-
und Gesundheitswesen aus der Nähe
kennen gelernt.
Wer hier auskommen will, muss
als erstes erkennen, dass dies hier nicht Deutschland ist, und
schon gar nichts nach deutschen Regeln und Normen durchgeführt
wird. Auch wenn es ein Recht ist was man hat heisst es noch
lange nicht dass man es auch zugesprochen bekommt - und schon
gar nicht schnell!!!
Wer
hierher Auswandern will, sollte genug "Spucke, Geduld - und vor
allen Dingen Zeit" mitbringen. Für weitere Informationen stehe
ich Ihnen gerne zu Verfügung, oder wenden Sie sich direkt an den
deutschen Honorar-Konsul auf der Insel.

Wir möchten nochmals darauf
hinweisen dass der Tauch Club Scubadiving Margarita nur
Informative Leistungen bietet, jeglicher Verkauf von Touren oder
Reisen werden von unseren angeschlossenen Agenturen mit
geltender VT.No. hier auf Isla Margarita und auch mit
entsprechender Lizenz in Deutschland durchgeführt.
Verantwortlich für die Leitung des Tauch Clubs SDM ist einzig
und allein Herr Jörg Gessner auf Isla Margarita, und in
Deutschland Frau Monika Günther. Gerichtsstand ist Venezuela -
Nueva Esparta.
Verweise und Links auf
der Webseite www.scubadiving - margarita.com,
www.amormargarita.org und www.mitglied.lycos.de/scubadivers
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