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Isla Margarita 2 Wochen   inkl. SSI Tauchschein für 2 Personen im Dive Inn Oasis

2 Personen ab 799.-€ ohne Flug

Inseln von Venezuela

Themen: Morrocoy, Mochima, La Tortuga, Los Roques, La Blanquilla, Los Frailes, Isla Coche, Isla Cubagua

Venezuela ist für Schnorchler wie 1001 Nacht für Kinder, einfach umwerfend! Ob es an der Küste oder an den vorgelagerten Inseln ist, es lohnt sich immer Schnorchel-Maske und flossen mitzuhaben. Wer keine dabei hat, kann sich diese bestimmt auf organisierten Ausflügen welche leihen.

An der Küste sind die beliebtesten Plätze die National Parks Morrocoy und Mochima. Als Inseln vor der Küste von Venezuela sind La Tortuga, Los Roques, La Blanquilla, Islas Los Frailes, Coche und Cubagua hauptsächliche Ausflugsziele für Schnorchler.

National Park Morrocoy: Am einfachsten erreicht man dieses Gebiet über die Zufahrt von Tucacas und Chichirivichi. Impressionates Küstengebiet mit Steilfelsen, Klippen und Höhlen von wo aus man zu den "Callos" gelangt. Die Callos sind flache Inseln mit Korallen-Atollen welche durch das klare Wasser wirklich an Karibik erinnern. Jedoch ist der Bewuchs der Inseln meist aus Dornensträuchern und nicht aus Palmenhainen. Die grösseren Inseln haben Touristische Einrichtungen welche auf den venezolanischen Wochenend-Urlauber ausgerichtet sind. Boote fahren von Tucacas und Chichirivichi jeden Morgen als Wasser-Taxis zu den verschiedenen Inseln. Top Inseln sind: Callo Boracho und Callo La Abuelita. Am Nachmittag holt das Wasser-Taxi einen wieder ab. Die Unterbringungen in Chichirivichi sind wesentlich teurer als die von Tucacas! Hotels und Posadas gibt es an jeder Ecke, jedoch am Wochenende muss man früh genug kommen - sonst ist alles dicht!

National Park Mochima: Bietet mit seinen fast 300 Inseln von Puerto La Cruz bis Playa Blanca, noch hinter Cumana wohl die grösste Inselansammlung von Venezuela. Nur wenige Inseln haben richtige "Badestrände", jedoch kann man bei jeder Insel ausgiebig Schnorcheln. Von Puerto la Cruz bekommt man Wasser-Taxis zu den drei beliebtesten Inseln welche in unmittelbarer Nähe des Ports liegen. Auch hier herrscht das selbe Prinzip wie in Morrocoy. Idyllischer ist es jedoch von den kleinen Küstendörfern Santa Fe oder Mochima aus zu fahren. Diese kleinen Dörfer bieten günstige Posadas welche oft mit Fischern zusammen organisierte Schnorchelausflüge oder Delfin-Touren anbieten. Cumana ist bis auf ein paar Hotels und Posadas eigentlich nicht so für den Touristen ein Reiseziel, jedoch die nahe gelegenen Strände von Playa Blanca, Playa Medina und Puri Puri sind bestimmt einen Besuch mit der Schnorchelausrüstung wert!

La Tortuga: Diese Insel wird fast ausschlisslich von Yachten angefahren, welche Hochsee-Angeln mit Schnorcheln kombinieren. Auch kleiner Air-Taxis fliegen diese nicht touristische Insel von Caracas aus an. Feste Flugzeiten gibt es aber nicht, da alles per Charter geht. Die Preise sind dementsprechend hoch und für den normalen Pauschaltouristen eigentlich uninteressant!

Los Roques National Park: Das Hauptreiseziel Nr.:1 aller Schnorchler! Ein Korallen-Archipel mit idealen Wasserbedingungen und Karibischen Fischen. Jedoch, was beliebt ist - ist meist auch sehr teuer. Tagesausflüge werden von Caracas, Isla Margarita und Barcelona aus angeboten. Alle Ausflüge sind mit Guir, Essen und Trinken. Nach der Ankunft auf Gran Roques wird man meist auf Segelbooten oder Katamaranen untergebracht, welche dann 1-2 verschiedene Inseln in unmittelbarer Nähe anfahren. Oftmals ist jedoch die Zeit begrenzt vorgegeben - so dass, wenn man sich gerade "Apettit" geholt hat auch schon wieder auf's Boot zurück muss. Schade eigentlich!

La Blanquilla: Eine tellerförmige sehr flache Insel mit schneeweissen Stränden und kaum Baumbewuchs. Die Insel bietet einige schöne Flecken mit kristalklarem Wasser und vielen karibischen Fischen. Die Anreise zu dieser Insel ist ein wenig schwer, ab und zu werden Flüge von Caracas oder Isla Margarita aus angeboten. Meist muss man es jedoch auf den Seeweg versuchen, 3-4 Stunden Bootsfahrt mit Yachten oder 5-6 Stunden mit Segelbooten sind für Süsswasser-Matrosen bei dem Wellengang eine ganz schöne Zumutung.

Islas Los Frailes: Von der Hauptinsel Margarita aus einfach und schnell zu erreichen. 35min Bootsfahrt, organisiert mit Essen und Trinken werden für wenig Geld von vielen Fischern und Reiseagenturen angeboten. Es gibt zwar deutliche qualitative Unterschiede zwischen den Veranstaltern, doch ist das Ergebnis das selbe: Schnorcheln! Für einen Tag bestimmt kein verlorenes Geld.

Isla Coche: Coche ist bestimmt nicht die beste Entscheidung wenn es ums Thema Schnorcheln geht. Fälschlicher Weise wird Coche immer wieder als Schnorchel Tour angeboten. Es ist mehr eine Boots Tour mit einer kleinen Schnorchelpause an einem Platz nicht grösser als ein Tennisplatz, der Rest ist Strandaufenthalt mit bisschen Animation! Ausflüge können in jedem Reisebüro gebucht werden.

Isla Cubagua: Auch hier ähnlich wie Coche ist der meiste Zeitaufwand auf den organisierten Ausflügen am Strand. Interessant jedoch ist das Schnorcheln um das Schiffswrack ,der vor 30 Jahren gesunkenen Fähre, welches bis zu 7m aus dem Wasser heraus ragt. Aufgepasst, die Verletzungsgefahr an diesem recht rostigen Gestell ist sehr gross. Auch dieser Ausflug kann in jedem Reisebüro gebucht werden.

 

National-Park Mochima

Mochima - Puerto La Cruz

 Hunderte von kleinen Inseln "Cayos" bizarr zerklüftet, ausgewaschen durch die in Millionen von Jahren sich bewegende See, des Regens und der Sonne. Dazwischen immer wieder kleine Badebuchten mit Sandstränden, ideal um mal so richtig auszuspannen. Karibik Flair mit Blick aufs Festland (Puerto La Cruz liegt keine 5Km vom bekannten Badestrand "El Faro" entfernt!). Der National Park Mochima ist ein Plateau, 30-50m tief, welches sich von Puerto La Cruz entlang der Küste bis zum Playa Blanca - Peninsula Arayes ausstreckt. Dahinter gelegen der über 1000m tiefe Graben "La Chiminea" welcher sehr kaltes Wasser in den National Park hineindrückt. Die Wassertemperaturen liegen durchschnittlich bei 21-24°c welches wiederum für eine andere Fauna und Flora sorgt als die man in weiteren Regionen der Küste Venezuelas finden kann. Gerade die Korallenwelt macht den National Park Mochima zum Erlebnis, grosse Fischschwärme wie bei Los Frailes - Isla Margarita oder auf Los Roques findet hat man hier nicht. Eine der Ursachen dafür ist die hohe Anzahl an Delfinen, eine andere (unserer Meinung nach) der starke Schiffsverkehr am Rande des National Parks: Fähren, Containerschiffe und Öl-Tanker.

Von Puerto La Cruz aus kann man kleinere Wasser-Taxis (Sammelboote) mieten um sich zu den nahe gelegenen Badestränden übersetzen zu lassen! Zu finden sind diese im "La Marina - Puerto La Cruz", Privat Hafen. Gleich daneben die SSI Tauchschule Aquatic Adventures - Lolo's Dive Center. Tauchausflüge lohnen sich wirklich, denn es hat für jeden Geschmack etwas: Höhlen, Grotten, Steilwände, Thermal-Spalten und viele Nischen und kleinere Plateaus mit Sehenswürdigkeiten. Auf Grund der geringen Strömung ein ideales Gebiet für Tauchanfänger und Unterwasser Fotografen. Auch Nachttauchgänge am bekannten "Tambor", 2-20m tief am Festland bei Puerto La Cruz, sind lohnenswert. Mit den Unterwasser Lampen das Plankton anstrahlen (es aufladen) und dann die Lichtquelle ausstellen, das aufgeladene Plankton leuchtet wie kleine Glühwürmchen in der Nacht.

Im National Park findet man auch einige Tiere welche einzigartig auf der Welt sind, besonders in der Schnecken Kategorie kann man dort viele Tierarten kennenlernen.

Puerto La Cruz selber ist wie "Klein Shanghai", eine sehr belebte kleine Ölstadt mit vielen Vierteln wo man selbst bei Tage nicht durchlaufen sollte (die Kriminalität ist schon sehr hoch hier) Auch die Anzahl der auf der Strasse lebenden Obdachlosen ist enorm hoch. Am belebtesten und auch wohl am sichersten ist der Boulevard "Paseo Colon". Hier trift man sich am Abend an der Promenade! Fast 3Km lang erstrecken sich Restaurants, Bistros und Pizzerien aneinandergekettet. Am stärksten vertreten ist die Arabische-Küche.

Das Öl regiert, der Reichtum und die Armut leben hier Tür an Tür. Das Nobel Viertel am Rande von Puerto La Cruz heisst "Lecheria". Wie Amsterdam, eine kleine Wasserstadt mit Einkaufszentrum von Zig Kanälen durchsäumt. Hier hat jeder ein kleines Boot, Yacht oder noch Grösseres! Wie wir in Deutschland zu unseren Auto- oder Motorradtreffen am Wochenende fahren, kommen hier die Nobel Streamliner an den bekannten Badebuchten zusammen und geben ihre privaten Boots-Partys. Ein Bild wie man sich es nur in Maiami vorstellen könnte. National Park Mochima gehört am Wochenende der Uperclass von Puerto La Cruz und Caracas. Anders dagegen das ca.30Km entfernte Dorf Mochima. Ur-Typisches kleines Fischerdorf mit schlechten Strassen. Sehr abgelegen am Festland, im mittleren Teil des National Parks. Hier findet man 2-3 "Posadas" eine Kneipe/Restaurant und eine Menge an Ruhe. Meist nur von Rucksack-Touristen angesteuert ist der Tourismus hier noch ziemlich unerforscht.

Die nahe gelegenen Aushänge-Badestrände wie "Playa Colorada" oder "Santa Fe" sind in unmittelbarer Nähe, so, dass man jeden Tag zu einem anderen Traum-Strand fahren kann. Gerade das kleine Dorf Santa Fe bietet einige Unterbringungsmöglichkeiten und gute kleinere Restaurants! Hier findet man viele Rucksack-Touristen welche Santa Fe als Sprungbrett um nach Cumana oder Maturin und Puerto La Cruz zu reisen. Auch hier sind die kleinen "Cayos" mit ihren Sandstränden das Aushängeschild des National Parks.

Der National Park Mochima ist eine Reise wert! Mit Karibik-Flair unweit von der Küste Venezuelas ein Paradies für Sonnenanbeter und Wasserratten.

Hier die Webseite von unserem SSI Partner in Mochim Peurto La Cruz:  Tauchen in Mochima National Park

Los Roques - Archipel

Die Inselgruppe Los Roques

Wer einen kurzen, wenn auch nichtgerade billigen Abstecher in Traumgefilde aus Meer, Sand und Sonne unternehmen will, buche einen Flug zur Inselgruppe Los Roques. Die Strände sind aus feinstem weißen Sand, das Wasser in den Lagunen schimmert in den auserlesensten Türkistönen, und die Möglichkeiten zum Schwimmen und Schnorcheln sind geradezu phantastisch.

 Der Archipel, etwa 150 km nördlich von Caracas im karibischen Meer gelegen, besteht aus 47 Inseln, die aus verschiedenen Korallenarten aufgebaut sind; 1972 wurde das Gebiet (insgesamt 225153 ha) zum Nationalpark erklärt, um das empfindliche Ökosystem mit einer reichen Fisch- und Vogelwelt zu schützen. Dauerhaft besiedelt wurde die Inselgruppe erst zu Beginn unseres Jahrhunderts, als sich Fischer aus Margarita hier niederließen.

 Heute sind rund 1000 Roqueños auf dem Archipel ansässig, vorwiegend auf El Gran Roque, der Hauptinsel. Hinzu kommen alljährlich einige hundert Fischer aus Margarita, die sich in der Zeit des Langustenfangs hier vorübergehend aufhalten. Der Tourismus hat in den letzten Jahren beträchtlich zugenommen, die Zahl der Unterkunftsangebote ist sprunghaft gestiegen, und die Gefahr besteht, dass die mit dem Fremdenverkehr verbundenen wirtschaftlichen Interessen mit den Erfordernissen des Naturschutzes kollidieren. Eine von der Naturparkbehörde INPARQUES schon 1986 vorgenommene Zoneneinteilung des Archipels, nach der touristische Aktivitäten auf bestimmte Abschnitte begrenzt werden, soll eine zu starke Beanspruchung des Gebietes verhindern helfen. Durch behördliche Vorschriften und Kontrollen wird zudem das Kontingent der Touristen, die sich im Nationalpark aufhalten, überschaubar gehalten.

Isla Cubagua - Wrackship

 Zwischen Margarita und dem Festland liegt Cubagua mit seinen weitläufigen, einsamen Natursandstränden. Christoph Columbus entdeckte die Perleninsel 1498 und 1528 wurde hier von Auswandern aus Santo Domingo die erste Siedlung Südamerikas gegründet: "Nueva Cadiz". Bis 1541, als die Stadt "Nueva Cadiz" durch ein Seebeben zerstört wurde, ertauchten die versklavten Guaiquerie Indios für die Spanier rund 11 Tonnen Perlen. An Seilen und mit Steinen beschwert warf man die Indios mit einem Korb ins Wasser und viele starben ob der Gier nach Perlen der spanischen Königin Isabella.

 Man kann noch heute die Ruinen unter anderem eines Franziskanerklosters in der Salzwüste besuchen. Auf der Insel leben nur 4 Fischerfamilien. Aus alter Zeit stammt der Jungbrunnen, der nach der Überlieferung mit einem Bad um 10 Jahre jünger macht. Es handelt sich um einen Teich der vom Meeresgrundwasser gespeist wird und starke Anteile an Kalzium und Schwefel hat. Die wenigen Fischer die hierher kommen und natürlich wir "Gringos" baden darin und schmieren uns den schwarzen Schlamm über die Haare und den ganzen Körper. Anschliessend geht´s zu einem erfrischenden Bad im Meer.

 In der Salzwüste wird auch die "Longo" gejagt. Diese Schlangenart wird gekocht und nur mit Zitronen mariniert. So soll sie eine starke aphrodisierende Wirkung haben. An der N-Spitze der Insel steht ein rot-weiß-roter Leuchtturm. Daneben haben Fischer ein kleines Camp errichtet. Nur ca. 200 Meter entfernt an der Ostseite sind ausgedehnte Austernbänke. Die Austern und Muscheln liegen in ca. 2 Metern Tiefe und wie viele Perlen dabei sind, erzählen wir hier nicht. Das Perlenfischen ist nämlich offiziell verboten.

 An der Anlegestelle "Ensa de Charagato" liegt zum Greifen nahe das Wrack einer Auto-Fähre. Die Schiffsaufbauten sind gut sichtbar über Wasser und der Rumpf ist für Taucher und Schnorchler ein Genuss! Allerdings sind über die Jahre die tragenden Teile durch den Rost arg verfault und von daher für den ungeübten Taucher oder Schnochler eine grosse Verletzungsgefahr. Wie schon auf unseren Fotos von Cubagua sichtbar ist das einzig Interessante das Durchstöbern des Wracks. Der hintere Laderaum mit Rampe und 2 Autowracks, der Maschinenraum (nur senkrecht Ein- und Austauchen) und die Steuerkanzel (sehr wenig Bewegungsfreiheit). Andere Öffnungen sind nur zugänglich durch ablegen des Tauchgerätes und dieses vor sich führen (das sollte man vorher schon gut geübt haben).

Die Tauch Tour selber wird von erfahrenen Dive Mastern mit Kenntnissen in Wracktauchen geleitet. Anfänger sollten die Flossen davon lassen. Schnorchelgerät ist auf den Ausflügen immer kostenlos dabei. Ab/Anlegestelle der Boote nach Cubagua ist die kleine Landspitze Punta de Piedras, von wo aus auch nahe gelegen die Insel Fähren Margaritas anlegen. Bei normaler Wetterbedingung dauert die Überfahrt zur Insel Cubagua ca. 1 Std, was nicht bedeutet dass es eine ruhige Überfahrt wird.


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