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Venezuela -
Festland
Themen:
Amazonas, Canaima, Orinoco Delta, Merida, Puerto La Cruz
Ohne Übertreiben zu wollen ist
Venezuela eines der schönsten Länder der Welt. Hier gibt es
einfach alles zu sehen: Schnee bedeckte Berge (Merida), Zig
Quadratkilometer grosse Sumpf-Landschaften (Orinoco Delta),
tiefster Dschungel (Amazonas), riesige Steppen-Landschaften
(Canaima), Traumstrände an der Küste und den Vorgelagerten
Inseln (Los Roques).
Zwei Wochen Urlaub sind
einfach zu kurz um dieses Land zu entdecken, die reichen gerade
mal für die Insel Margarita. Die Freundlichkeit der Venezolaner
ist ein anderes Aushängeschild dieses Landes. Dazu die berühmte
Schönheit der Frauen in diesem Land. Wer als Rucksack-Tourist
Venezuela bereist sollte auch einmal unter Venezuela-Links
nachschauen! Dort findet man alles was Unterkunft, Verpflegung,
Transport und auch Politik anbetrifft.

Wer sich noch
weiter Vorwagt (Expeditionen), erhält die besten Informationen
über www.lagransabana.com
(klick eines
der Videos auf der Webseite an! Ladezeit 1-3 Minuten je nach Grösse)
In Videos
und Bild- Reportagen wird hier die Welt
der Tepuy`s in der Grand Sabana dargestellt. Die Tepuy`s, auch
Tafel Berge genannt, sind die Berge der Götter. Bei der riesigen
Sintflut die vor Jahrtausenden wirklich
mal war, waren die Tepuy`s die einzigen Plätze auf der Welt
welche von diesen Wassermassen nicht überflutet wurden.
Daraus hat sich
eine Fauna und
Flora entwickeln können welche auf der ganzen Welt einzigartig
ist. Unsere Pflanzen und Tierfreunde werden hier voll auf ihre
Kosten kommen!
Amazonas -
Autana Tepuy
Amazonas - Puerto Ayacucho
Puerto Ayacucho wurde 1924 als Basislager für die Arbeiter
errichtet, die die Strassen nach Samariapo bauten. Die
Hauptstadt des Bundeslandes Amazonas ist Ausgangspunkt für
Exkursionen in das Dschungelgebiet des Orinocos mit seiner
Vielfalt an exotischen Pflanzen ( man vermutet, dass auf einem
Hektar
Amazoniens
mehr Pflanzenarten existieren, als in ganz Europa vorhanden
sind), seltenen Tieren und den 20 verschiedenen Indianerstämmen.
In der Stadt selbst lohnt sich der Besuch des täglich
stattfindenden Marktes, wo Indios ihre Handarbeiten ( Blasrohre,
Federschmuck, gewebte Körbe) anbieten und sie vielleicht auch
einmal ein paar besondere Delikatessen, wie zum Beispiel
frittierte Ameisen, probieren können, sowie das "Museo
Etnologico" mit seiner Ausstellung von Kleidung, Schmuck,
Kriegs-und Handwerkszeug der Indigena - Stämme der Region.
Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung werden entweder mit
Indianerbooten, "bongo" oder "curiara" genannt, mit kleinen
Flugzeugen, Jeeps oder zu Fuss angeboten. Nur 35 Kilometer
nördlich von Ayacucho liegt der "pozo azul" (blauer Brunnen) ein
kristallklare Lagune mitten im Urwald die von einem kleinen
Süsswasserbach gespeist wird, hier können sie baden und im
umliegenden Wald finden sie zahlreiche Vogelarten wie Tukane,
farbenprächtige Aras und Papageien, Schmetterlinge in allen
Farben und Brüllaffen.
Falls sie es lieber etwas wilder möchten, kein Problem, 35
Kilometer in die nördliche Richtung der Hauptstadt, hinter dem
von Guahibos bewohnten Missionsdorf (la Coromoto), befindet sich
die längste natürliche Wasserrutschbahn der Welt " el tobogan de
la selva". Dort hat das Wasser die 20 Meter hohen Granitfelsen
so abgeschliffen, dass eine Rutschbahn entstand.
Wenn ihnen das noch nicht abenteuerlich genug ist, probieren
sie doch mal Rafting in den Maipures Stromschnellen. Vom kühlen
Wasser erfrischt, können sie sich auf einem der heissesten
Flecken der Welt wieder aufwärmen - eine 20 Minütige Bootsfahrt
bringt sie auf die "isla ratón" (Mäuseinsel), die grösste
Landfläche im Orinoco, dem siebtlängsten Fluss der Erde. Auf den
roten Felsstrand und die flachen Felder der Insel brennt
gnadenlos die Sonne. Schatten finden sie in der Missionssiedlung
der Piaroas Indianer.
Mögen sie es lieber etwas gemässigter - auf halbem Weg zwischen
Ayacucho und der Wasserrutsche, im Gebirge beim "cano raya" sind
die verschiedenen Prähistorischen Petroglyphen des "cero
pintado" (bemalter Fels), zu bewundern. Unter anderem eine etwa
50 Meter lange Schlange die vermutlich den Orinoco darstellt.
Der heilige Berg der Götter "cero autana" liegt ebenfalls in
dieser Region. Unterhalb des Gipfels des 1220 Meter hohen
markanten Felsturms befindet sich ein 395 Meter langes und 40
Meter hohes Höhlenlabyrinth, dessen Eingang einem Nadelöhr
gleicht. Eine Bootsfahrt auf dem Orinoco mit seinem je nach
Wasserstand weit aus dem Wasser ragenden schwarzen Felsen und
seinen von dichtem Dschungel gesäumten Ufern ist auf jeden Fall
ein Erlebniss.
Canaima - Salto
Angel
Salto Angel, der hoechste Wasserfall der Erde
Über die Entd eckung
des Wasserfalls – durch einen Weißen, denn den Indianern der
Region war er natürlich immer schon, und zwar unter dem Namen
Churúnmerú, bekannt – sind mehrere Versionen im Umlauf. Es
heißt, dass bereits 1910 ein gewisser Ernesto Sánchez de La Cruz
bei einer Expedition auf dem Río Carrao den Wasserfall gesichtet
haben soll. Wie dem auch sei, jedenfalls ist eine Menge Gras
über diesen Vorfall gewachsen, so dass der amerikanische
Buschpilot Jimmy Angel annehmen konnte, er sei der Entdecker
dieses Naturwunders, als es bei einem Flug im Jahre 1936 über
den Auyántepui überraschend in sein Blickfeld geriet.
Was der Abenteurer, der mit
seiner einmotorigen Propellermaschine Gold und Diamantensucher
mit Lebensmitteln belieferte, oder gegen gutes Geld reiche
Mexikaner zu geheimnisvollen Goldschätzen flog, in dieser
verlorenen Welt genau zu suchen hatte,
ist nicht ganz klar. Sicher ist aber, dass auf dem Haus der
Götter (als deren Wohnsitz betrachten die Pemón Indianer die
Tafelberge) schließlich als erster ein Mann mit dem Namen
"Engel" landete. Im darauf folgenden Jahr setzte Angel glücklich
mit seiner Flamingo auf dem Plateau des Tafelberges auf,
allerdings auf einem morastigen Untergrund, der einen Start
unmöglich machte. Dem Piloten und seinen Begleitern gelang der
Abstieg und die Rückkehr in die Zivilisation innerhalb von elf
Tagen; die Bruchlandung machte den Wasserfall und seinen
Entdecker berühmt. Sein Flugzeug hingegen blieb noch 33 Jahre
auf dem Plateau liegen, bis es vom venezolanischen Militär
geborgen und ins Luftfahrtmuseum nach Maracay transportiert
wurde.
Über die genaue Höhe des Wasserfalls werden
unterschiedliche Angaben gemacht. In venezolanischen Prospekten
erreicht er zumeist über 1000 m, in anderen Schriften werden
Daten zwischen 965 und 985 m genannt (bezogen auf den freien
Fall). Tatsache ist, dass sich in der Trockenzeit die
Wassermengen so weit vermindern, dass sie, in Myriaden von
glitzernden Tropfen zerstäubt, den Boden gar nicht mehr
berühren.
Canaima
ist neben Margarita und Merida die Haupttouristenattraktion
Venezuelas. Ganze Ketten von herrlichen Wasserfällen. Im
Südosten die fasz inierende
Landschaft der Gran Sabana, eines der ältesten Gebirge der Welt.
Der Canaimanationalpark in der Gran Sabana ist ein Paradies für
Naturliebhaber und Fotografen. Eine der 2 Teile unseres
Planeten, die nie mit Wasser bedeckt waren, sind die Tafelberge
"Tepuis" im Canaima Nationalpark. Über Jahre hinweg entwickelten
sich Pflanzen und Tiere, die einzigartig auf der Welt sind,
einige speziell nur auf bestimmten Tepuis vorkommend. Die Flüsse
welche die Wasserfälle von Canaima bilden gehören zu den
grössten Wassereserven der Welt. Um dieses Ökosystem stabil zu
erhalten, gestattet die Regierung nur lizensierte und genehmigte
Touren. Die Höhepunkte bilden "Salto el Sapo" welcher am Fusse
eine cocacola farbene Lagune mit feinem Sandstrand hat und sein
kleinerer Bruder "Salto el Sapito" mit einer kleinen Höhle. Das
Wahrzeichen von Canaima ist ein kleiner schwarz - gelber Frosch,
der einem des Öfteren auf dem Weg begegnet (keine Angst er ist
nicht giftig).
Orinoco Delta -
Amacuro, Tucupita
Die Sumpflandschaft des Delta
Amacuro
Orinoco -
der
drittlängste Fluss Südamerikas ist von seiner Quelle nahe der
Brasilianischen Grenze bis zu seinem weit verzweigten Delta an
der Nordküste Venezuelas 2150 Kilometer lang. Die Tausenden von
kleinen Inseln des Deltas sind die Heimat des "Waraos" Volkes,
die in ihren Pfahlbauten wohnen und mit ihren Kanus ihren
Lebensunterhalt mit Fischen verdienen.
An den Ufern des Orinocos liegen die Städte Tucupita (
Hauptversorgungsstadt des Deltas) und Ciudad Bolivar ( ehemals
Angostura ) - eine Stadt mit glorreicher Vergangenheit die sich
viel kolonialen Charme bewahrt hat. Von hier startete Simon
Bolivar seine letzte Etappe im Unabhängigkeitskrieg und die
Stadt wurde zur provisorischen Hauptstadt des Landes ernannt.
Die meisten Besucher von Ciudad Bolivar sind auf der Durchreise
nach Canaima, ganz in der Nähe ist der Salto Angel, und weiter
Südwestwerts die Gran Sabana mit ihren Tepuis.
Heutzutage hat s ich
in der Region Orinoco eine neue Geldeinnahmequelle gebildet -
das Petroleum, oder Erdöl. Geologen haben riesige Ölreserven
unter dem mehr als 42000km² grossen Delta entdeckt. Ciudad
Bolivar wechselt abermals seinen Charakter - heute eine
geschäftige Ölmetropole. Die Regierung versucht die Zerstörung
der Sumpflandschaft so gering wie möglich zu halten, jedoch ist
es absehbar, dass Großkonzerne tiefer und tiefer ins Delta
vordringen und damit die Lebensräume der Waraos und Tausenden
von Tier und Pflanzenarten gefährden.
Der Warao
Indio
der Moderne ist politisch sehr engagiert, Abgeordnete kämpfen
mit viel Erfolg für die Rechte der ethnischen Bevölkerung
Venezuelas. Im Rahmen des Tourismus sind in der Neuzeit viele
ökologische Projekte entstanden, einige davon sind mit kleinen
Haciendas oder auch einfachen Camps ausgerüstet, wo Besucher
nach einer ausgiebigen Tagestour im Einbaum, sich ausruhen
können. Frischwasser und Elektrizität wird über Filteranlagen
und Stromgeneratoren selbst erzeugt.
Ein Abenteuer schlechthin ist das Piranhafischen ( der
Rotbauchpiranha ist einer von 32 verschiedenen Piranhaarten,
ausserdem Vegetarier!!! ), das Fleisch wird meistens von anderen
Fischen vorher vom Haken gefressen. Deshalb soll ein Einen nicht
verwundern, wenn an der Stelle, wo sie fischen ,
kleine Kinder im Fluss spielen. Ebenfalls ein Erlebnis ist der
Besuch einer der am Ufer liegenden Kaimanfarmen. Der Orinoco ist
sehr beeinflusst vom Hochwasser oder vom Niederwasser ( marea
feliz und marea triste). Bei Niederwasser ist der Lebensraum der
Tiere viel dichter und somit sind sie gezwungen näher an die
Jäger zu kommen. In der Nacht, falls man sich traut ans
Ufergebiet heranzugehen, kann man, beim anleuchten des
gegenüberliegenden Ufers mit der Taschenlampe viele "glühende
Kohlen" sprich Tieraugen leuchten sehen. Die schönsten
Tierbeobachtungen macht man beim Sonnenaufgang oder
Sonnenuntergang wo die Tiere ( Jaguar, Ozelot, Puma, Brüllaffen
) zum trinken ans Wasser kommen. Im und direkt am Orinoco zu
beobachten sind Flussdelfine, Kaimane, Seekühe, Flamingos,
Ibisse, Reiher und Papageien.
Merida - Die
Stadt in den Anden
Eine Metropole auf 2000m Höhe
Das Nordende der Andengebirgskette die sich über 7000 Kilometer
vom Süden Chiles bis in den Westen Venezuelas zieht, erhielt
ihren Namen von den spanischen Eroberern. Abgeleitet vom Wort
"Andenes" ( so nannten die Spanier den terrassenförmigen
Ackerbau der Eingeborenen ) bezeichneten sie auch die Bergbauern
selbst als Andinos.
Ackerbau findet man auch heute noch, der Hauptwirtschaftszweig
ist jetzt aber Kaffee und Zuckerrohranbau. In der Kordilliere de
Merida liegt mit 5700 Metern der höchste Berg Venezuelas - der
Pico Bolivar. Zwischen den majestätischen Gipfeln der
benachbarten "Pico Humboldt" ( 4942m) und "Pico Bonplant"
(4883m) sowie "la Concha" (4922m) - allesamt höher als der Mont
Blanc in den Alpen - und den drei "Picos Espejo, el Torro und el
Leon" liegen über 300 Gletscherseen (Lagunas) und die Vegetation
wechselt von "tierra caliente" bis "tierra helada", sprich
"heisse Erde" bis "kalte Erde".
Die Stadt Merida wurde 1558 von dem spanischen Offizier Juan
Rodriguez Suarez gegründet und nach seiner Heimatstadt benannt.
Dies wurde ihm beinahe zum Verhängniss, da die Namensgebung ohne
die offizielle Erlaubnis seines Königs erfolgte und man ihn
deshalb verhaftete und unter Anklage stellte. Er wurde nach
Kolumbien deportiert und zum Tode durch Vierteilen verurteilt.
Mit Hilfe des Bischoffs und einiger einflussreicher Freunde
gelang ihm die Flucht zurück nach Venezuela, wo man ihm zum
ersten Mal in der Geschichte Südamerikas Asyl gewährte.
Merida ist eine der wichtigsten Universitätsstädte Venezuelas,
die "Universidad de los Andes" und ihre Studenten prägen das
Stadtbild. Museen, wie zum Beispiel "Museo de arte colonial" mit
Gemälden, Skulpturen und Goldarbeiten aus dem 16. bis 19.
Jahrhundert, und das "Museo de arte moderno" mit Ausstellung
moderner Maler Venezuelas, lohnen einen Besuch - sowie der
"Plaza Bolivar" mit der Kathedrale im Barockstil und dem
Erzbischöflichen Palais. "La ciudad de los parques" (die Stadt
der Parks) wird Merida von den Einheimischen genannt, wobei
unter den 32 verschiedenen Parkanlagen einige verdienen speziell
genannt zu werden: "el par que
de los cinco republicas" wo in einem Monument zu Ehren Bolivars
die Erde aus den fünf vom "Libertador" befreiten Staaten -
Venezuela, Kolumbien, Bolivien, Ecuador und Panama- enthalten
ist. "el parque de la isla" mit dem Treffpunkt der Künstler und
Intellektuellen in einem Kolonialgebäude, seine Bibliothek mit
Dokumenten aus den vergangenen 4 Jahrhunderten und einer
Vielzahl von Orchideen. Nicht zu vergessen der "parque chorros
de milla" dessen Attraktion ein kleiner Wasserfall darstellt.
In den Parks wird es schnell deutlich, dass man sich in der
Höhenstufe der "Bergnebelwälder" befindet, es herrschen - für
Europäer - angenehme Temperaturen von durchschnittlich 19 Grad
und kommt sich an einigen Stellen vor wie im heimischen Allgäu.
Bergwanderer bezeichnen die Gegend rund um Merida als absolutes
Wandergebiet, allerdings sollte man dafür über die nötige
Kondition verfügen, da in diesen Höhen das Atmen zum Problem
werden könnte - aber sie müssen ja nicht wandern um Merida zu
besuchen - auch ohne grosse körperliche Anstrengung hat die
"region de los andes" eine Menge zu bieten.
Puerto La Cruz
Stadt des schwarzen Goldes
Wie
in einem Wespennest ist das bunte Treiben in den schmalen Gassen
von Puerto la Cruz. „Buhoneros“ – Marktschreier welche ihre Ware
auf die verschiedensten Arten und Weise anpreisen. Schwerpunkt
ist der „Conejero“ in der Calle Buenos Aires und der Plaza
Bolivar. Der berühmte Paseo Colón , der Boulevard entlang der
Bayside wird erst ab Einbruch der Dunkelheit so richtig
lebendig. Avenida 5. de Julio und die Avenida Municipal bieten
mehr die moderne Grosstadtmetropole mit Kaufhäuser n
und Supermärkten. Wer immer noch nicht genug eingekauft hat,
fährt in Richtung la Lecheria in die beiden Einkaufszentren
Plaza Mayor und City Mall.
Das Nachtleben besteht aus Nachtclubs, Dislotheken und wirklich
anrüchigen Etablissements. Als europäischer Tourist sollte man
sich dort nicht blicken lassen. Unheimlich viele Bettler und
„Malandros“ – zwielichtige Gestalten. Da Puerto la Cruz eine
Hafenstadt ist, kann man es leicht als das Shanghai Venezuelas
bezeichnen. Alle Arten von Rassen und Religionen kommen hier
zusammen. Ü berwiegend,
fast 60%, arabischer Abstammung, 20% Chinesen und was übrig
bleibt nennt sich dann Venezolaner. So ist es nicht
verwunderlich, dass der Gouverneur von Puerto la Cruz selber
arabischer Abstammung ist ( Stand 2006 ). Ein arabisches
Restaurant reiht sich ans Nächste, ab und zu wird diese Kette
durch ein Chinarestaurant oder einer Pizzeria unterbrochen.
Selbstverständlich auch hier der nicht weg zu denkende
MacDonalds.
Die meisten Menschen, wenn sie nicht in den vielen Restaurants
arbeiten, sind in der Ölraffinerie „Jose“ angestellt. Auch der
Import/Export zu den Asiatischen und Arabischen Ländern ist sehr
stark vertreten. Durch das etwas höhere Einkommen der Arbeiter
in dieser Stadt, soll es einem auch nicht wundern, dass die
Preise in Bekleidung und Lebensmittel wesentlich höher liegen
als in anderen Teilen des Landes. Auffallend vielen modernen
Autos begegnet man auf den dicht befahrenen Strassen. Motorräder
hat es hier nur wenige!
Die Unterbringung reichen von einfachen „Posadas“ Fremdenzimmer
bis hin zu einfachen und mittleren Hotels: Posada Diana, Posada
Monte Rey, Hotel Riviera, Hotel Melina sind nur einige der
vielen Unterkünfte. „Backpacker“ sind hier auf den Strassen ein
typische Bild, da Puerto La Cruz der Kontenpunkt zwischen der
Insel Margarita, National Park Mochima, der Ölstadt Maturin und
Barcelona, natürlich auch zu der Hauptstadt Caracas bildet. Die
Fähren „Conferry“ und „Ferry Ven“ mit ihren Schiffen bilden eine
schnelle Verbindung zwischen Isla Margarita, Cumana und Caracas.
Auch der Busterminal hat Verbindung in allen Richtungen. Wer ein
wenig schneller und trotzdem günstig Reisen möchte, kann auf die
traditionellen „Porpuestos“ Sammeltaxis zugreifen, jedoch sei
gewarnt dass die Fahrer nur Vollgas und keine Bremsen kennen.
Das Gesicht von Puerto La Cruz wird von der Ölindustrie geprägt!
Grosse Tanker an den Ladestationen welche das Öl überall auf der
Welt hinfahren. Schon fast nicht in das Bild passend der im
Vordergrund gelegene National Park Mochima welcher zwar sehr
schön ist, aber jedoch bestimmt durch den regen
Schifffahrtsverkehr Schaden nimmt.
Täglich
fahren Wassertaxis vom Plaza Colon zu den Badesstränden: El
Faro, Purinare und El Saco. Sehr schöne Badestrände mit
kristallklarem Wasser, ideal um mal eine Schnorchelstunde
einzulegen (siehe unter „Mochima“). Treffpunk ist zwischen
09:00Uhr und 10:00Uhr am Strand vor der Plaza Colon. Die Tarife
der Wassertaxis liegen bei ca. 4-5.-$us in Landeswährung.
Gleich
neben dem Plaza Colon ist die „Marina Puerto La Cruz“ – der
Jachthafen. Hier stehen die Nobel Wasserflitzer (Die Reichen
Leute nehmen ihre Boote mit nach Hause! Lecheria, dort wo die
Reichen leben, ähnelt sehr Amsterdam – alles mit Wasserkanälen
durchzogen.) welche am Wochenende spazieren gefahren werden. Im
vorderen Teil der „Marina“ dort wo der Parkplatz ist, befindet
sich auch die Tauchschule Aquatic Adventures (auch Lolo's Dive
Center genannt) von Gina Malpica,
SSI Instructor Trainer und Jenner Rodruigez, SSI AOWI.
Interessant ist es auch zu den „Altos“ von Puerto La Cruz in die
Berge zu fahren. Kaffeeplantagen, Ackerbau und Kunsthandwerk
sind die markanten Punkte in dieser doch recht sehr kleinen
Comunity.

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